Ein Ort voller Legenden – Klassengemeinschaftstage in der Begegnungsstätte in Frenswegen

Von vielen Seiten war das erste größere Ereignis für die neuen Fünferschülerinnen und -schüler schon seit Wochen intensiv vorbereitet worden, bevor es letzten Mittwoch nach dem Unterricht und dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa endlich losging. Aufgeregt und gespannt bestiegen die Kinder zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenpaten die Busse zur Abfahrt Richtung Nordhorn, um etwa eine Stunde später an der ökumenischen Bildungsstätte Frenswegen anzukommen.

Das ehemalige Klostergebäude beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sichtlich, zumal sich einige Erzählungen und Gerüchte darum rankten. Lebten noch immer Mönche oder Nonnen dort? Spukte es etwa in dem alten Gemäuer? Einige schienen sehr interessiert daran, dies herauszufinden.

Über die zwei Tage verteilt gab es drei Einheiten thematischer Arbeit, gefüllt mit verschiedenen Übungen, Kooperationsspielen und Herausforderungen, die die Klassen als Team bewältigen mussten. Hierzu wurden nicht nur die Gruppenräume, sondern bei angenehmem Herbstwetter auch das großzügige Außengelände genutzt. Begleitet und angeleitet wurden diese Phasen von schulinternen Referent:innen, wobei auch der neue Schulseelsorger Tobias Plien und die neue Schulsozialarbeiterin Meike Essing ihre ersten Einsätze hatten. Daneben war aber auch Raum für Freizeit und den Besuch des Schwimmbads Delfinoh in Nordhorn am Donnerstagnachmittag.

Für das Abendprogramm waren die Klassenpatinnen und -paten zuständig, die hier großen Einsatz und viel Kreativität zeigten. So gab es am ersten Abend klassenweise das Duell „Klein gegen Groß“ und am zweiten Abend die seit Jahren berühmt-berüchtigte Nachtwanderung, die um das Gebäude und anschließend durch den Gewölbekeller verlief und in deren Verlauf sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch einige erwachsene Begleiterinnen ziemlich gruselten. Aber auch an manch anderer Stelle war der Einsatz der Patinnen und Paten von hohem Engagement geprägt und eine wirklich wertvolle Unterstützung dank derer alle Kinder beide Übernachtungen schafften und niemand abgeholt werden musste.

So konnten nach der Rückkehr am frühen Freitagnachmittag alle Beteiligten zwar etwas müde, aber zufrieden ins Wochenende gehen.

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2026-10-26T16:55:24+01:00
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