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AJG: Traditionen erhalten – Zukunft gestalten

Das Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) ist eine 1928/29 durch die Steyler Missionare (SVD) gegründete katholische Privatschule in Neuenkirchen/St. Arnold nahe Rheine. Mit etwa 1000 Schülerinnen und Schülern zählt es zu den größeren Gymnasien in Nordrhein-Westfalen und hat überörtliche Bedeutung.

ÜBER UNS – PLAYLIST

Wir möchten die Geschichte über das AJG in bewegten Bildern erzählen. Wir schauen auf eine Schule mit vielen Traditionen und gleichzeitig großer Innovationskraft. So ist – damals wie heute – rund um das Arnold-Janssen-Gymnasium – eine ganze Menge passiert. Immer geht es darum, dass Bewährte zu erhalten und Zukunftsweisendes zu etablieren und weiterzuentwickeln:

  • Geschichte Arnold-Janssens
  • Bau des Klosters
  • Umbau des Missionshaues
  • Erweiterung des Schulgebäudes
  • Einweihung der Kapelle
  • Bau der Aula
  • etc.

Wir wünschen gute Unterhaltung!
In Kürze folgt an dieser Stelle ein Beitrag des Projektkurses Geschichte, der sich ebenso diesem Thema widmete.

UNSERE GESCHICHTE

1928

Die Geschichte des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) beginnt am 8. September 1928 mit der Grundsteinlegung für den Neubau einer Niederlassung der Steyler Missionare (SVD: Societas verbi divini – Gesellschaft des göttlichen Wortes) auf einem Ödland zwischen Emsdetten und Neuenkirchen. Das neue Missionshaus erhielt den Namen „St. Arnold“ nach dem Gründer der SVD, Arnold Janssen. Es sollte auch die Keimzelle für die Ortschaft St. Arnold werden. Die Aufgabe des neuen Missionshauses war es vor allem, zukünftige Ordenspriester und Ordensbrüder auszubilden und sie auf ihre vielfältigen Dienste auf Missionsstationen in aller Welt vorzubereiten. Das neue Ordenshaus war besonders konzipiert als eine Entlastung des Gymnasiums in Steyl, das aus allen Nähten zu platzen drohte.
Im September 1929 zogen die ersten Schüler in St. Arnold ein und im April 1930 wurde die Ordensniederlassung als Schule genehmigt und unter die staatliche Schulaufsicht gestellt.

1940

In den folgenden 40 Jahren durchlief das heutige Gymnasium eine sehr wechselvolle Geschichte: 1940 wurde die Missionsschule von den Nationalsozialisten geschlossen und erhielt erst 1946 von der englischen Besatzungsbehörde die Genehmigung zur Wiedereröffnung. 1954 konnten die ersten elf in St. Arnold ausgebildeten Schüler im Missionshaus St. Xaver (Bad Driburg) die Abiturprüfung ablegen. 1964 erteilte der Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen die Erlaubnis, das bisherige Progymnasium in eine Vollanstalt auszubauen, so dass die Schüler ab der Obersekunda (Jahrgangsstufe 11) nicht mehr nach Bad Driburg gesandt werden mussten.

1970

Zwischen 1972 und 1980 nahm die Schule um jährlich 100 Schüler zu. Unterrichteten 1970 am AJG 19 Lehrer, unter ihnen elf Patres, so waren es 1984 60 Lehrerinnen und Lehrer, unter ihnen acht Patres und eine Steyler Ordensschwester.

1985

1985 gehörte erstmalig kein interner Schüler mehr dem AJG an. Aus der ursprünglichen Ordensnachwuchsschule entstand eine Ordensschule für externe Schülerinnen und Schüler, die zu christlichen Persönlichkeiten erzogen werden sollten.
Mit der zunehmenden Schüler- und Lehrerzahl veränderte das Arnold-Janssen-Gymnasium auch sein äußeres Gesicht. Gebäude und Räumlichkeiten passte man in Größe und Ausstattung den neuen Bedingungen an. 1977/78 entstand der Schulneubau, 1978/79 die große Zweifach-Turnhalle.

1996

Mit dem 1. 1. 1996 übernahm das Bistum Münster vom Steyler Orden die Aufgabe als Schulträger. In organisatorischer Hinsicht löste sich das Arnold-Janssen-Gymnasium endgültig von seinen Anfängen als Missionsschule. Mit den im Missionshaus wohnenden Patres und Brüdern pflegt es jedoch weiterhin regelmäßigen Kontakt.
Das neue Jahrtausend sah nicht nur einen erneuten Wechsel in der Schulleitung, sondern auch den Beginn einer neuen und umfassenden Bautätigkeit. Es entstanden neue Klassenräume und großzügige, moderne Fachräume (u.a. Biologie- und Chemieräume und zwei große Multimedia- und Computerräume), die den Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichtes entsprechen. Die Sportanlagen wurden modernisiert, der Umbau des Verwaltungstraktes ist im Gange. Die Zielplanung sieht weitere Sanierungs- und Umbaumaßnahmen vor, darunter die Fassadenerneuerung und die innere Neugestaltung der Missionskirche.

2018

Im Jahr 2007 verlassen die verbliebenen Steyler Missionare das Missionshaus. Nach längerem Leerstand wird es 2015 abgerissen und an gleicher Stelle entsteht der Erweiterungsbau. 2018 wird er fertiggestellt.

Der Abriss des Missionshauses im Video.

Die Entstehung des Erweiterungsbaus im Video.

Gründer des Steyler Missionswerkes
*5.November 1837 in Goch, +15.Januar 1909 in Steyl ; Gründung in Steyl: 8.9.1875
heiliggesprochen am 5.Oktober 2003

St.Ludger in Bentlage (Rheine) im Kreuzherrenkloster (21.Dez. Einweihung)

Beginn der Bauarbeiten in St.Arnold (Baracke:2.2.1926)

30.9.: Schulbeginn in St.Arnold; Einweihung des Missionshauses:10.12.1929

Die Schule wird von den Nationalsozialisten geschlossen

26.3. Wiedereröffnung der Schule

1.2. private Mittelschule (Kl.5-9), als Missionsschule St.Arnold bei Rheine anerkannt

auch Klasse 10

21.3. als privates altsprachliches Progymnasium anerkannt

erstes Abitur von St.Arnoldern in Bad Driburg

27.7.: Bau der neuen Schule, mit Turnhalle (jetzige alte Turnhalle)
1958:  erste externe Schüler, neben Internatsschülern

7.4. Anerkennung als private Schule

11.7.: Einweihung der Kirche

erstes eigenes Abitur

neuer Name der Schule: Arnold Janssen Gymnasium

25.4. Genehmigung der Koedukation: auch Mädchen als externe Schülerinnen

15.11. Anerkennung als Vollgymnasium

25.9. Gründung des Fördervereins

Umbau der Naturwissenschaften, neue Schulräume

Bau der neuen Zweifach-Sporthalle

Kleinspielfeld

Anwachsen des Kollegiums: 19 – 60 – 70

Schließung des Internats

Schulleiter Dr.Mommert als erster Nicht-SVD-Schulleiter

mit Ausscheiden von P.Dr.Schneider (+27.2.1997) nur noch P.Bickel als einziger SVD-Pater im Schuldienst

1.1. Übernahme der Trägerschaft durch den Bischof von Münster

Übernahme des Missionshauses durch den Bischof von Münster

Schuljahresbeginn. Neuer Schulleiter: Dr.Johann Heck, ehemaliger Internatsschüler

Juni: Verabschiedung des letzten SVD-Lehrers: P.Bickel (Schuldienst:1977-2002, StD)

Umbau der Pausenhalle und weiterer Räumlichkeiten; 75jähriges Bestehen von Missionshaus und Schule

Die Steyler Missionare verlassen Mitte des Jahres St.Arnold !

Wechsel in der Schullleitung: Dr.Johann Heck geht; Meinolf Dörhoff kommt.

3. Mai, Pontifikalamt als Abschlussgottesdienst in der Missionshauskirche

3. Mai, Pontifikalamt als Abschlussgottesdienst in der Missionshauskirche

Beginn des Abrisses des ehemal.Missionshauses und der Missionshauskirche.

Das Missionshaus wurde abgerissen, hier im Video.

November: Beginn des Neubaus

August – Fertigstellung und Einweihung des Erweiterungsbaus
(zusammengestellt von P. Bickel, SVD)

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