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AJG international

Reisen gehört zu den besten Erfahrungen im Leben. Neue Dinge ausprobieren, wunderschöne und einzigartige Orte entdecken, spannenden Menschen anderer Kulturkreise begegnen – für all dies steht Schüleraustausch! Du erlebst einen neuen Ort ganz intensiv, wendest deine neuen Sprachkenntnisse an, tauchst in eine neue Kultur ein und findest vielleicht sogar langfristige Freundschaften zu Menschen fremder Länder. Du entwickelst dich zudem weiter, erkennst neue Fähigkeiten an dir und stärkst dein Selbstbewusstsein. Du wirst erstaunt sein, was alles in dir steckt! Das Arnold-Janssen-Gymnasium pflegt seit vielen Jahren Austauschprogramme mit Schulen in Frankreich, Irland, Israel und Polen. Ist dein/Ihr Interesse geweckt? Wir würden uns freuen!

SCHÜLERAUSTAUSCH MIT IRLAND

  • Coláiste Abbain liegt in Irland in der Nähe von Wexford im Südwesten Irlands.

  • Es handelt sich um eine schöne, ruhige und ländliche Region nicht weit entfernt von der Küste.

  • Es bestehen Brieffreundschaften mit irischen Schülerinnen und Schülern.

  • Aufbau und Planung des Austausches werden intensiv verfolgt.

SCHÜLERAUSTAUSCH MIT FRANKREICH

Am Erhalt eines Austauschprogramms sind wir seit Jahrzehnten stark interessiert.

Seit 2017 gibt es einen Schüleraustausch mit dem Collège Lavoisier in Lambersart, einer Kleinstadt bei Lille. Die Schule hat zwei Schwerpunkte: Zum einen ist sie speziell ausgestattet für sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler, zum anderen fördert sie den Fußballnachwuchs für LOSC Lille.

Der Austausch umfasst einen einwöchigen Aufenthalt in Frankreich sowie den einwöchigen Gegenbesuch der Partner. So können die Schülerinnen und Schüler den Austauschpartner in seinem häuslichen und schulischen Umfeld erleben und das gelernte Französisch anwenden und vertiefen. Zum Programm in Frankreich gehört ein Besuch in der benachbarten Grundschule, bei dem die deutschen Schüler mit kleinen Gruppen Lernspiele durchführen. Ebenfalls zum Programm gehört ein Ausflug ans Meer und eine Stadtrallye in Lille. Ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft sollen durch diese Begegnungen eine gemeinsame Identität geschaffen und Vorurteile abgelegt werden.

Wir hoffen, dass der Austausch in der Zeit nach der Pandemie weitergeführt werden kann.

SCHÜLERAUSTAUSCH MIT POLEN

Auch der Austausch nach Polen birgt für die Reisegruppe viele interessante Erfahrungen und Begegnungen. Bei ihrem Besuch in Polen können die Schüler/innen des AJG verschiedenste Erfahrungen sammeln: sie nehmen teilweise am dortigen Unterricht teil, aber auch kulturelle Angebote sind Bestandteile des Programms. Durch die Unterbringung in den Gastfamilien können sie zusätzlich erste Eindrücke zur polnischen Lebensweise sammeln, die sich in manchen – aber nicht in allen – Bereichen von unserer unterscheidet. Was dabei immer hängen bleibt, sind die Erfahrungen, die man jeweils während eines Austauschprogrammes sammelt.

Die Szkoła Podstawowa im. Powstańców Wielkopolskich, so der der jetzt gültige offizielle Name der polnischen Partnerschule, liegt ca. zwei Autostunden von der Messestadt Posen entfernt. Ähnlich wie das AJG ist es eine ländlich gelegene Schule mit einem größeren Einzugsbereich, wobei auch hier zahlreiche SchülerInnen aus der Umgebung mit Bussen zur Schule gelangen. Die Schule hat derzeit zwei Standorte, wobei an dem einen die Klassen 1–4 und an dem zweiten die Klassen 5-8 beschult werden. Die Schwerpunkte der Schule liegen in den Bereichen Musik und Sport, aber auch in den Naturwissenschaften haben einzelne SchülerInnen Erfolge vorzuweisen.

  • Seit 2017 pflegt das AJG ein Austauschprogramm mit einer Schule in Malanow / Polen.
  • Zu Beginn dieses Programmes hatte diese Schule noch den Status eines Gimnazjums. Durch eine Reform des polnischen Schulsystems bedingt, wurde die Schule in eine Grundschule umgewidmet. Die Grundschulen in Polen haben derzeit acht Jahrgänge.
  • Wie es bei Austauschprogrammen des AJG bereits üblich war, wird auch bei dem Polenaustausch das sogenannte Tandemverfahren angewandt: Schüler/innen, welche zuvor im Rahmen des Austauschs das jeweils andere Land besucht haben, sind dann im Gegenzug Gastgeber der polnischen bzw. deutschen Schüler/innen.
  • Der Besuch unserer Schüler/innen findet dabei in der Regel Ende September bzw. Anfang Oktober statt, der Gegenbesuch der polnischen Schüler/innen Anfang Mai des jeweils kommenden Jahres.
  • Als Zielgruppe unseres Austauschprogrammes sind die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 ausgewählt worden.
  • Zu Beginn des Austauschprogrammes vereinbarte man eine Gruppengröße von zwölf Personen: zwei Betreuer/innen und zehn Schüler/innen.
  • Die Fahrt nach Polen erfolgt mit Fernbus oder mit der Bahn – von Rheine oder Münster nach Konin, einer Stadt, die ca. eine halbe Stunde von Malanów entfernt liegt. Von dort werden dann die deutschen Gäste mit einem Bus abgeholt.
  • Bei dem Gegenbesuch der polnischen Seite haben sich immer drei oder vier Eltern gefunden, die den Transfer von Münster zum AJG und zurück übernommen haben – Münster deshalb, weil die polnischen Gäste mit dem Fernbus anreisen, der in Münster einen Zwischenstopp macht.

Wenn du/ Ihr Kind im kommenden Jahr die Klasse 8 besucht und ein Interesse an dieser Fahrt besteht, dann einfach bei Herrn Laumeyer melden, der diesen Austausch organisiert und leitet.

SCHÜLERAUSTAUSCH MIT ISRAEL

Dieser Schüler/innenaustausch bietet seit mehr als 20 Jahren allen Mitfahrenden die Chance, Israel als ein Land der Gegensätze kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler sind immer wieder beeindruckt von der kulturellen Vielfalt. Hier begegnen sich interkulturell und interreligiös deutsche und israelische Christen, Juden und Muslime. Das trilaterale Projekt umfasst drei Schulen: das AJG in Neuenkirchen, die jüdische Schule in Ramat Hasharon und die christlich-muslimische Schule in Nazareth.
Die Durchführung selbst ist so terminiert, dass zwei Drittel davon in die Schulzeit und ein Drittel in die Ferienzeit fallen. Dadurch wird einerseits Unterrichtsausfall zum Teil vermieden und andererseits werden dadurch nur Schülerinnen und Schüler angesprochen, die bereit sind, für die Teilnahme an einem solchen Projekt auch einen Teil ihrer Freizeit einzubringen.

  • Partnerschule: St. Joseph School in Nazareth: An ihr werden christliche und muslimische Jungen und Mädchen unterrichtet. Der Träger ist die örtliche Pfarrgemeinde melkitisch-katholischer Christen, die so genannte „israelische Araber“ mit israelischer Staatsbürgerschaft sind. Für den Schulbesuch ihrer Kinder müssen sie eine nicht unerhebliche Schulgebühr bezahlen.
  • Yigal Alon High School Ramat Hasharon: ist eine städtische Oberschule, die in drei Jahrgängen verschiedene Parallelklassen für Kunst, Informatik und Naturwissenschaften umfasst und als Abschlusszeugnis die Zugangsberechtigung zum Studium erteilt. Geographisch befindet sie sich etwa 10 km nördlich von Tel Aviv. In ihrem Einzugsgebiet zwischen Tel Aviv und Herzliya leben vornehmlich säkulare Israelis, deren Lebensstil amerikanisch und europäisch geprägt ist.

Die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler findet in Gastfamilien statt. Es gehört zur Zielsetzung, dass die Schülerinnen und Schüler den Familien- und den Schulalltag im jeweiligen Gastland kennenlernen. Darüber hinaus planen die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen vor Ort Ausflüge, Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche u.a.

  • Informationsabend zum Austauschprojekt
  • vorbereitende Workshops in der Schule, die auf die Reise einstimmen und über die kulturellen, geschichtlichen, politischen und religiösen Zusammenhänge aufklären (Teilnahme ist verbindlich)
  • im Sommer – Besuch der Gäste aus Israel, Aufenthalt vor Ort und in Berlin (insgesamt ca. 10 Tage, es entstehen Kosten von ca. 200 Euro für den Aufenthalt in Berlin) In der Zeit, in der die Gäste aus Israel in Deutschland sind, sind die deutschen Schüler/innen in der Regel dazu bereit, einen Gastschüler/ eine Gastschülerin aus Israel bei sich zu Hause zu begrüßen und aufzunehmen.
  • im Frühjahr des darauffolgenden Jahres: Zwei Wochen im „Heiligen Land“ -Besuch in Israel für ca. 14 Tage
  • Flug, Unterkunft und Verpflegung liegen bei etwa 600 Euro. Änderungen sind möglich
  • eine Fahrt in den Norden an den See Genezareth, die Hafenstädte Akko und Haifa,
  • Aufenthalt in Nazareth und Besuch der St. Joseph School,
  • Aufenthalt in Ramat Rasharon und Besuch der Yigal Alon High School,
  • Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem,
  • Jerusalem mit Klagemauer, Grabeskirche und Tempelberg,
  • das Tote Meer, Masada, die Wüstenoase En Gedi, Tel Aviv, u.v.m.

Die detaillierte Reiseplanung wird von unseren Partnerschulen organisiert, Abweichungen sind möglich.

Wenn du im kommenden Jahr in der Oberstufe bist und Interesse hast, dieses Land kennenzulernen, dann melde dich einfach bei Frau Clancett oder Herrn Lohmann. Sie werden dich und deine Eltern über alle Einzelheiten informieren.

Das Logo des Austausches zeigt die drei beteiligten Schulen. Im oberen Bereich das AJG mit Schwerpunkt Musik, unten links die Alon School in Ramat Hasharon mit dem Schwerpunkt auf Kunst, Theater und Informatik und unten rechts die St. Joseph School in Nazareth. Sie hat den Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Astronomie gelegt.

Heute sind Hildegard Clancett und Harald Lohmann das Organisationsteam dieser spannenden Reise.
Karl-Heinz Reinartz hatte diese Fahrt ursprünglich 1998 ins Leben gerufen und das Austauschprogramm von 1998 bis 2013 geleitet.

ANSPRECHPARTNER/IN
(Gesellschaftswissenschaften)

ANSPRECHPARTNER POLEN
Herr Laumeyer

ANSPRECHPARTNERIN ISRAEL
Hildegard Clancett

ANSPRECHPARTNER ISRAEL
Harald Lohmann

Herr Lohmann

ANSPRECHPARTNER/INNEN
(Fremdsprachen)

ANSPRECHPARTNERIN FRANKREICH
Claudia Klein

ANSPRECHPARTNERIN IRLAND
Johanna Möller

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