Klangvolle Herzensgrüße am Valentinsabend

Vorspielabend begeistert mit ausdrucksstarken Darbietungen der jungen Talente

Am Valentinsabend fand in der Aula des AJG ein beeindruckender Vorspielabend statt: Vierzehn fortgeschrittene Instrumentalisten zeigten ihr Können mit Werken aus 3 Jahrhunderten.
Den Anfang machten drei Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5, die an diesem Abend ihre persönliche Premiere am AJG hatten: Marlin Ahlers (5d) trug den 3. Satz einer Sonatine von Clementi souverän auf dem Klavier vor, Moritz Weber (5a) spielte präzise und mit Ausdruck einen Walzer auf seiner Gitarre und Salome Link (5a) präsentierte gekonnt eine anspruchsvolle Bearbeitung von Morning has broken auf dem Klavier. Im Anschluss an die Jüngsten zeigten Lina Mohr, Lena Thünenkötter und Hannah Laumann (alle 9d) mit viel Spielfreude und Schwung, dass man Tschaikowskys berühmten Marsch, russischen Tanz und Blumenwalzer aus der Nussknacker-Suite auch mit drei Saxophonen spielen kann.
Mit Le Onde von Einaudi, gefühlvoll vorgetragen von Sophia Weber (7a, Klavier), und dem 1. Satz des Israeli Concertinovon Perlman, mitreißend und souverän gespielt von Justus Bartels (6c, Violine) erklangen dann zwei Werke des 20. Jahrhunderts. Darauf folgte ein Saxophonduett von Mazas, bei dem Maja Stall (8c)  und Johann Lüning (8a) ein sicheres und gut auf einander abgestimmtes Zusammenspiel bewiesen.
Bereichert wurde das überwiegend klassische Programm durch Sentimentale von Bolling, ein Werk des Jazz für Querflöte und Klavier. Hier brillierte Julius Foullois (8c) am Flügel, während die sanften Töne seiner Duopartnerin Greta Lammers das Publikum verzauberten.
Der nächste Beitrag zeigte, dass das AJG auch künftig hervorragende Solisten haben wird: Gefühlvoll und technisch sicher spielte Johann Lüning, jetzt mit der Klarinette, den 1. Satz aus einem der berühmten Klarinettenkonzerte von Stamitz.
Die letzten drei Werke wurden von Schülerinnen der Oberstufe präsentiert, die bereits bei vielen Konzerten mitgewirkt haben: Magdalena Dahme (Q2) trug zunächst die melancholisch-verträumte Meditation von Massenet mit wunderschönem Klang vor. Julia Pletz (EF) spielte mit Leidenschaft und Temperament das äußerst virtuose Prelude cis-moll von Rachmaninow auf dem Flügel. Schließlich rundete Magdalena Dahme das Programm meisterhaft mit dem zum Abend passenden Liebesgruß Salut d’amour von Elgar ab.
Beeindruckend war an diesem Abend die durchweg hohe Qualität der Vorträge, die sowohl von den jüngeren Schülerinnen und Schülern, als auch von den „großen“ aus der Oberstufe gespielt wurden. Es war sehr schön zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit die jungen Künstlerinnen und Künstler ans Werk gingen. Der anhaltende Schlussapplaus machte die Anerkennung des Publikums deutlich.
Mit dem Vorspielabend der Instrumentalisten entsteht eine neue Tradition und wir hoffen alle, weitere Abende dieser Art erleben zu können.

FOTOGALERIE

ÄHNLICHE BEITRÄGE

2025-02-17T22:43:13+01:00
Nach oben