Von Chopin bis Star Wars – Klangwelten aus vier Jahrhunderten am Vorspielabend des AJG
Von Chopin bis Star Wars, von der Jahrgangstufe 5 bis zur Q1: Der Vorspielabend der Instrumentalistinnen und Instrumentalisten in der AJG-Aula bot ein abwechslungsreiches Programm und beeindruckte mit durchweg hoher Qualität. Beim Vorspielabend in der Aula des Arnold-Janssen-Gymnasiums zeigten zwölf fortgeschrittene Instrumentalist:innen Werke aus vier Jahrhunderten – mit Ernsthaftigkeit, Spielfreude und musikalischer Reife.
.Den Anfang machten zwei Schülerinnen der Jahrgangstufe 5, die an diesem Abend ihre persönliche Premiere am AJG hatten: Frieda Heuring (5c) spielte sicher und mit schönem Klang eine Mazurka von Holzer-Romberg auf dem Cello und Sofia Basenko (5a) präsentierte auf der Geige gekonnt den bekannten Jazzwalzer von Schostakowitsch. Marlin Ahlers (6d) trug mit viel Spielfreude eine Sonatine von Clementi auf dem Klavier vor, gefolgt von Moritz Weber (6a), der auf seiner Gitarre das Stück Classical Mood von Szordikowski konzentriert und gefühlvoll darbot. Im Anschluss spielte Justus Bartels (7c) mit viel Gestaltung in Dynamik und Tempo einen Walzer von Chopin für Klavier.
Bereichert wurde das überwiegend klassische Programm durch drei bekannte Themen aus Film und Musical: Das bestens aufeinander abgestimmte Saxophontrio aus Maja Stall (9c), Johann Lüning (9a) und ihrem Lehrer Lothar Eirmbter präsentierte mit Schwung John Williams Imperial March und bewies Feingefühl und einen sanften Klang bei Hedwigs Theme sowie Harold Arlens Somewhere over the rainbow.
Mit beachtlicher Geläufigkeit und viel Elan folgte Mozarts berühmter türkischer Marsch, gespielt von Joost Mühle (8d). Ebenso rasant ging es weiter mit dem Elfentanz des Komponisten Jenkinson von Justus Bartels auf der Violine.
Anschließend erklangen zwei Werke für Querflötenduett: Sophia Weber (8a) und Jemima Link (10a) spielten mit schönem Ton und sehr guter Abstimmung Cantique von Faure sowie The Lord bless you and keep you von Rutter. Es folgte ein träumerischer Walzer von Chopin von Sophia Weber auf dem Klavier.
Die letzten drei Werke stammten alle aus dem späten 19. Jahrhundert und zeigten dem Publikum, wie meisterhaft schon junge Interpreten sein können: Bei Bärmanns Romanze und Nielsens Fantasie verzauberte Johann Lünen das Publikum mit seinem ausdrucksstarken Spiel, während Julius Foullois (9c) ihn gekonnt, dezent und virtuos am Klavier begleitete.
Den krönenden Abschluss bildete Julia Pletz (Q1), die erneut ein äußerst anspruchsvolles Prelude von Rachmaninow mit Leidenschaft und Temperament auf dem Flügel zum Besten gab.
Beeindruckend war an diesem Abend die durchweg hohe Qualität der Vorträge, die sowohl von den jüngeren Schüler:innen, als auch von den „Großen“ Routiniers der höheren Stufen gespielt wurden. Es war sehr schön zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit die jungen Künstler:innen ans Werk gingen. Der anhaltende Schlussapplaus machte die Anerkennung des Publikums deutlich.
Mit dem Vorspielabend der Instrumentalisten ist inzwischen eine neue Tradition entstanden und wir hoffen alle, weitere Abende dieser Art erleben zu können.


























































































