AJG-Jahresausstellung hat eröffnet –
Kunst erleben und Talente entdecken

Die Räumlichkeiten der Villa Hecking waren gut besucht, als die Jahresausstellung des AJG eröffnet wurde. Zusammen mit Kunstlehrern des Gymnasiums präsentierten die Schülerinnen und Schüler den Gästen ihre Kunstwerke.

Zur Vernissage der Jahresausstellung des AJG strömten nicht nur die Schülerinnen und Schüler des St. Arnolder Gymnasiums in die Villa Hecking, sondern auch viele Angehörige, Lehrkräfte und Kunstinteressierte. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, der Klassen 10 und des Kultur-Geschichtskurses der Schule schufen unter der Ägide ihrer Kunstlehrer Cinja Girod, Sophia Nefe und Tim Roßberg viele absolut sehenswerte Kunstwerke in verschiedenen Techniken und zu verschiedenen Themen. Nicht umsonst trug die Jahresausstellung die Überschrift „Kunst erleben, Talente entdecken“.

AJG-Ausstellung in der Villa Hecking

„Diese Jahresausstellung ist schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Kulturprogramms der Gemeinde Neuenkirchen. Es unterstreicht einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kulturbereich der Gemeinde und dem AJG“, betonte Bürgermeister Willi Brüning nicht umsonst und begrüßte die „angehenden Künstlerinnen und Künstler“. Ebenso erfreut zeigte er sich, dass es zur guten Tradition dieser Ausstellung gehöre, dass Schülerinnen und Schüler des AJG dazu klassische Musikstücke interpretierten. Auch AJG-Schulleiter Meinolf Dörhoff lobte nicht nur die ausstellenden Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer: „Sie schaffen es schon seit Jahren, das Interesse daran hochzuhalten und zu fördern.“ Girod als leitende Kunstlehrerin des gesamten Projekts lobte das Durchhaltevermögen ihrer Schüler. „Das Ganze ist das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Vielleicht findet das eine oder andere Werk auch ein neues Zuhause.“

Von Bildern bis zu Skulpturen

Die Schülerinnen Clara Menzel und Anna Hilbers erklärten zwei der vielen Motivblöcke. Vincent van Gogh war die Anregung für die gemalten Ansichten aus dem Münsterland. Edouard Manet inspirierte sie dazu, sich mit dem Leben heute auseinanderzusetzen.

Jolina Scho hat sich mit beiden Themenblöcken beschäftigt. Inspiriert von einer Gartenparty mit Freundinnen stellte sie die Feierfreudigkeit dar, so wie Manet im 19. Jahrhundert das Alltagsleben der Menschen gemalt hat. „Dass das Bild in der Moderne spielt, sieht man zum Beispiel an der Kleidung“, ergänzte Scho. Auch Sarah Strecke wurde durch eine Feier zum 18. Geburtstag unter Freunden zu ihrer Zeichnung animiert. „Der Rahmen, durch den die beiden schauen, ist ein bisschen retro“, so Strecke.

Gemalte und gezeichnete Stillleben, ebenso der Block „Sprichwörtlich ins Bild gesetzt“ nach dem Vorbild von Pieter Brueghel aus dem 17. Jahrhundert, letzteres in der Technik der Kaltnadelradierung, waren weitere Themenblöcke. Gipsplastiken zum Thema „In Motion“ zeigten Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. „Goat – Greatest of all Times“ nannte eine andere Gruppe ihre Bleistiftzeichnungen, mit denen sie Charakterzüge bekannter Persönlichkeiten herausarbeiteten.

Lieblingsdinge nahmen sich Marla Kemper mit dem Eiffelturm und seinem langen Schatten und Lilly Frieg mit dem Schlüsselbund ihres Traumautos zum Thema. „Paris ist meine Lieblingsstadt, da möchte ich gern wieder hin“, ergänzte Kemper, warum sie das Pariser Symbol in den Mittelpunkt stellte.

In der MV am 06.02.’26 erschienen |Text und Fotos: Elvira Meisel-Kemper

FOTOGALERIE
(Quelle: Elvira Meisel-Kemper für die MV)

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