Gymnasium dankt Pädagogen für ihre Arbeit

Fünf Lehrer des Arnold-Janssen-Gymnasiums wurden am letzten Schultag verabschiedet:

Eike Wessels (Mathematik, Sport), der Jüngste unter den Verabschiedeten, verlässt die Schule, um in seiner Heimat in Niedersachsen eine neue Stelle anzutreten. „Wir haben ihn fit gemacht für die neue Schule“, sagte Schulleiter Meinolf Dörhoff mit Blick auf die zahlreichen Bereiche, in denen der Junglehrer in den vergangenen fünf Jahren eingesetzt worden war.

Martina Alaze-Möllers (Kath. Religionslehre, Erziehungswissenschaft) geht in den Ruhestand. Über 33 Jahre war sie am AJG im Einsatz und war neben Maria Kleinitz eine der ersten beiden Frauen im Fach katholische Religion am AJG, die nicht dem Orden der Steyler Missionare angehörten. Martina Alaze-Möllers habe das Methodenlernen und Lerntraining am AJG nach vorne gebracht. Darüber hinaus hat sie die Jugendliturgie-Arbeitsgruppe und die Frühschichten ins Leben gerufen. Beeindruckend sei auch ihr Einsatz im Bereich des von ihr koordinierten Schülerbetriebspraktikums gewesen.

Stefan Schulte (Mathematik, Sport) war ebenfalls über 30 Jahre aktiv am AJG. „Zunächst war mir gar nicht aufgefallen, welch unglaublich schauspielerisches Talent Herr Schulte hat“, sagte Schulleiter Dörhoff. „Doch Oldie-Revue, die Musicals, nicht zuletzt sein Auftritt als Hausmeister während einer Verabschiedung von Kollegen haben es deutlich gemacht.“ Sein Talent, seine gestochene Handschrift, sein Humor, all das zeichnete ihn aus. „Einen Vierzeiler im Klassenbuch, das habe ich noch nicht geschafft. Wer etwas lernen wollte, dem konnten schon die Einträge im Klassenbuch reichen.“ Als Mathematiker war er stets an Zahlen interessiert. „Wir haben etwas bewegt, auf das wir stolz sein können“, sagte Stefan Schulte.

Magdalena Wedding (Kunst, Französisch) gehört seit 1980 dem Kollegium an. „Ich habe mich immer gefragt, für welches Fach sie mehr brennt,“ würdigte Ruth Janning ihre Leistungen. „Es gibt keines, ihre Schülerinnen und Schüler spüren ihre Liebe zu beiden Fächern gleichermaßen.“ Ihr hohes Engagement, selbst noch mit Fortbildungen bis kurz vor der Verabschiedung, sei immer präsent gewesen. „Wir sollten immer bestrebt sein, das Beste aus unseren Schülerinnen und Schülern herauszuholen, ihnen Mut zu machen, zu schauen, welche Fähigkeiten in ihnen stecken,“ erläuterte Wedding ihr pädagogisches Ziel. Wedding war auch für den Aufbau des Differenzierungsbereichs „Kunst/Kulturgeschichte“ zuständig, außerdem Initiatorin des Kunstwerks „Alpha und Omega“ im Wäldchen des AJG.

Ulrich Westkamp (Mathematik, Erdkunde) kam neun Jahre nach Magdalena Wedding zum AJG. „Es passierte nicht nur einmal, dass Schüler zu mir kamen und sagten, sie würden Herrn Westkamp gerne als Mathelehrer haben wollen“, sagte Dörhoff. „Er könne so gut erklären.“ Sein Herzblut fand Westkamp in der Mathematik, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Münsterländische Volkszeitung

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2022-01-03T16:07:36+01:00
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