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Pädagogische Konzepte

Werte und Bausteine

Am AJG steht der Mensch im Mittelpunkt – mit seinen Stärken, Talenten und Ideen. Auf Grundlage des Leitbilds katholischer Schulen im Bistum Münster begleiten wir junge Menschen dabei, selbstständig ihren Weg zu finden, Verantwortung zu übernehmen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.

Wertschätzung, Offenheit und Respekt prägen unser Miteinander und bilden die Basis unserer pädagogischen Arbeit. Daraus wachsen Lernfreude, Vertrauen und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Auf dieser Basis fördern wir Sozialkompetenz, individuelle Begabungen, den achtsamen Umgang mit Medien und eine gelebte Inklusion.

Im Folgenden stellen wir die einzelnen Schwerpunkte näher vor.

Ausbildung einer gesunden und selbstbewussten Persönlichkeit

SOZIALKOMPETENZ

Sozialkompetenz wird bei uns groß geschrieben.

SOZIALKOMPETENZ ALS ZIELSETZUNG

Als christliche Schule legen wir am AJG besonderen Wert auf das gelebte und verantwortungsvolle Miteinander. Dementsprechend unterstützen und fördern wir eine positive Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler/innen von Beginn an nicht nur im Unterricht über kooperative Lernformen und das Lions Quest Programm „Erwachsen werden“, sondern auch explizit durch jahrgangsbezogene, nachhaltige Bausteine, welche zur Schulung der Sozialkompetenz beitragen. Die Ausbildung der gesunden und selbstbewussten Persönlichkeit unserer Schüler/innen ist unser erklärtes Ziel.

WIR ARBEITEN IMMER PRÄVENTIV

  • …, wenn die Klassengemeinschaft schon auf den Gemeinschaftstagen des fünften Jahrgangs gestärkt wird und die Kinder sich kennen und schätzen lernen,
  • …, wenn in der Klasse 6 eine Einführung in den verantwortungsvollen Umgang mit Medien und eine Sensibilisierung für deren Gefahren stattfindet
  • …, wenn wir uns an den Sozialkompetenztagen im siebten Jahrgang zwei Tage Zeit nehmen, um außerhalb der Schule mit den Schüler*innen an individuellen Themen der Klasse zu arbeiten,
  • …, wenn Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nutzen, sich selbst noch vertiefend über außerunterrichtliche Angebote fit zu machen, um Verantwortung im Schulleben für Jüngere (Klassenpaten, Betreuungsangebote, Unterstützung der Soko-Tage Klasse 7) zu übernehmen.
  • …, wenn im Jahrgang Acht Deeskalation sehr praxisnah trainiert wird,
  • …, wenn wir mit unseren Neunern gezielt Prophylaxearbeit im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum betreiben,

ANSPRECHPARTNERIN

Kathrin Brinkschulte

Päd. Konzepte > Sozialkompetenz

Den Einzelnen fördern und fordern

INDIVIDUELLE FÖRDERUNG

Recht auf individuelle Förderung

Laut Schulgesetz NRW (Stand 01. 04. 2012) § 1, Absatz 1 hat „[j]eder junge Mensch (…) ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung (Hervorhebung E.R.).“ Diesem Auftrag fühlt sich das AJG besonders verpflichtet. In vielfältiger Weise fördert das AJG seine Schülerinnen und Schüler innerhalb der unterschiedlichsten Bereiche schulischer Bildung und Erziehung. Dabei ist das Recht auf individuelle Förderung zu beachten, das jedem Schüler und jeder Schülerin zusteht, es geht aber auch um Begabtenförderung, die sich auf sehr individuelle und spezifische Fähigkeiten nur einzelner Schülerinnen und Schüler bezieht. Es ist ein hoher Anspruch, dem Ziel einer so verstandenen individuellen Förderung nachzukommen.
Somit geht es um innere wie auch äußere Differenzierungsmaßnahmen, um Maßnahmen, die sich auf Schülergruppen oder auf nur einzelne Schülerinnen und Schüler beziehen, um angleichende Fördermaßnahmen oder um Begabtenförderung.
Die im Folgenden aufgeführten exemplarischen Fördermaßnahmen und Beispiele für individuelle Förderung verdeutlichen, in welch vielfältiger Weise sich das AJG auf den Weg gemacht hat, dieser Forderung nach individueller Förderung gerecht zu werden.

Aktuell wird das Lerncoachingkonzept am AJG entwickelt und befindet sich in der Pilotphase. Mit Beginn des 2.Halbjahres in 2025/26 (Feb.26) startet dieses Förderangebot dann ganz offiziell.

Individuelle Förderung durch die Digitale Drehtür am AJG

(Beginn: 2. HJ Schuljahres 24/25)

Im Rahmen unserer individuellen Fördermaßnahmen bietet das Arnold-Janssen-Gymnasium ausgewählten Schüler:innen die Teilnahme an der Digitalen Drehtür an – einem bundesweiten Online-Angebot zur Begabungsförderung, das am Landesinstitut für Schule in Bremen angesiedelt ist.

Die Digitale Drehtür eröffnet Lernenden die Möglichkeit, während der Unterrichtszeit an spannenden Online-Kursen, Selbstlernangeboten und Projekten teilzunehmen. Diese sogenannten Inspirations, Selbstlernkurse und Projekte greifen schulische Inhalte auf, gehen aber weit darüber hinaus – etwa in den Bereichen MINT, Sprache, Politik, Nachhaltigkeit, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung.

Das Prinzip des Drehtür-Modells ermöglicht es den Schüler:innen, sich für eine Unterrichtsstunde pro Woche „herauszudrehen“, um individuell und eigenverantwortlich an Themen zu arbeiten, die ihren besonderen Interessen und Begabungen entsprechen – bevor sie anschließend wieder in den Regelunterricht „hineindrehen“.

Mit der Digitalen Drehtür möchten wir unsere Lernenden gezielt dabei fördern, ihre Stärken zu entdecken, ihre Neugier zu entfalten und Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess zu übernehmen – ganz im Sinne einer modernen, personalisierten Bildung.

Ansprechpartnerin: 
Anne-Kathrina Hoffmeister

Wir bieten für eine individuelle Förderung – neben den MiNa-AGs  – eine Vielzahl von speziellen, fachlichen Lernangeboten am Nachmittag. Zu diesen Lernangeboten gehören:

Die Angebote im Überblick sind hier zu finden:

Förderung der Sozialkompetenz in der Erprobungsstufe

  • Klassengemeinschaftstage für die Jahrgangsstufe 5
  • Klassennachmittage für die Jahrgangsstufen 5 und 6
  • Klassenfahrten im Rahmen des Fahrtenprogramms
  • Durchführung des Lions-Quest-Programms „Erwachsen werden“ u.a. im Rahmen der Klassenleiterstunden

Förderung der Sozialkompetenz in der Mittelstufe

  • Projekttage in der Jahrgangsstufe 7 zum   Sozialkompetenztraining
  • Selbstbehauptungstraining in der Jahrgangsstufe 7
  • Ausbildung der Schüler:inne der Jahrgangsstufe 8 und 9 zu Schülermultiplikatoren im Rahmen des Sozialkompetenzprojektes und Einsatz in verschiedenen Schulprojekten im Sinne einer „Kultur des Hinsehens, Helfens und Unterstützens“
  • Klassenfahrten im Rahmen des Fahrtenprogramms
  • Durchführung des Lions-Quest-Programms „Erwachsen werden“
  • Deeskalationstraining in der Jahrgangsstufe 8
  • Alkoholprophylaxe-Tag der Jahrgangsstufe 9

Förderung der Sozialkompetenz in der Oberstufe

  • Ausbildung der Schüler:innen der EF zu Schülermultiplikatoren im Rahmen des Sozialkompetenzprojektes und Einsatz in verschiedenen Schulprojekten (s. Mittelstufe)

Ansprechpartnerin:
Kathrin Brinkschulte

Methodische Förderung des Einzelnen am AJG

  • Kooperatives Lernen
    Seit dem Schuljahr 2016/17 werden kooperative Lernformen systematisch ab Jahrgangsstufe 5 eingeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, eigenständiges, partnerschaftliches und verantwortungsbewusstes Lernen zu fördern.
  • Lions-Quest – Erwachsen werden
    Das Programm Lions-Quest unterstützt die Entwicklung sozialer Kompetenzen in den Jahrgangsstufen 5–7. Es wird in der Ergänzungsstunde Intensivierung Soziales/Methode (I-SM) umgesetzt. Klassenleitungen, die diese Stunden gestalten, erhalten zuvor eine mehrtägige Schulung durch zertifizierte Lions-Quest-Trainer.
  • Das Lernen lernen
    Das schuleigene Programm Lernen lernen begleitet die Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 7 mit Bausteinen zu Themen wie Arbeitsorganisation, Gruppenarbeit, Markieren und Strukturieren sowie Mindmapping. Ab Klasse 8 werden die Inhalte in den Fachunterricht integriert, abgestimmt im Klassenlehr:innenteam.

Am AJG gibt es viele naturwissenschaftliche Wettbewerbe und Wettkämpfe, in denen die Schüler:innen ihre Begabungen unter Beweis stellen können.

In unterschiedlicher Frequenz finden die hier aufgeführten, naturwissenschaftliche Wettbewerbe und Arbeitsgemeinschaften wie statt.

Mathematik

  • Mathematik-Olympiade
  • Känguru Wettbewerb
  • Bolyai – Internationaler Mathematik Teamwettbewerb

Informatik

  • Informatik-Biber (der Jahrgangsstufen 5 und 6)
  • Jugendwettbewerb Informatik (JwInf)
  • Bundeswettbewerb Informatik (BwInf)
  • World Robotic Olympiad (WRO)

Chemie

  • Chem-pions
  • DECHEMAX
  • Internationale ChemieOlympiade (IChO)

Physik im Advent

  • Physik im Advent

Biologie:

  • Bio-logisch!NRW

Förderung im sprachlichen Bereich    …(wird aktuell von den Fachgruppen überarbeitet)

Im Fach Deutsch

  • Lese- und Schreibförderung (LRF)
  • Vorlesewettbewerb in Klasse 6
  • Welttag des Buches
  • Kreatives Schreiben (eigene Texte, Schreibwerkstätten)
  • Illustration literarischer Texte
  • Video- und Podcast-Projekte zu Literatur und Sprache
  • Theaterpädagogische Übungen und Rollenspiele
  • Projektorientiertes Arbeiten in der Oberstufe (Q1)
  • Portfolioarbeiten anstelle klassischer Klassenarbeiten
  • Differenzierte Prüfungsformate (z. B. Präsentationen zu Balladen)
  • Förderung von Ausdrucksfähigkeit und Medienkompetenz
  • Leseförderung durch freie Buchwahl und Leseprojekte
  • Schreibförderung durch Feedback-Schleifen und Peer-Review
  • Verankerung alternativer Leistungsnachweise (s.o.) im Fachcurriculum

Im Fach Englisch

  • Individuelle Austauschprogramme
  • Fremdsprachenwettbewerbe, z.B. Big Challenge
  • Brieffreundschaften mit Irland
  • EF: Vertiefungskurs Englisch

Im Fach Französisch

  • DELF

Im Fach Latein

  • Sek I:
    • CleverPlus in Latein
    • ShS (Schüler:innen helfen Schüler:innen)
    • Mittelstufe, Exkursionen zu römischen Ausgrabungsstätten und/oder Museen (Xanten, Haltern)
    • Unterstützung durch Lernsoftware (Navigium)
  • Sek II:
    • Mögliche Teilnahme am Landesschüler:innen-Wettbewerb Alte Sprachen NRW “Certamen Carolinum” in Aachen

Im Fach Spanisch

  • Individuelle Austauschprogramme
  • Fremdsprachenkoordinatoren als Unterstützung im Unterricht und Angebot zusätzlicher Projekte

Wir bieten für eine musisch-künstlerische Förderung im Besonderen folgende Erfahrungsräume an:

Einzelheiten sind hier nachzulesen:

Wir bieten für eine künstlerische Förderung im Besonderen folgende Erfahrungsräume an:

  • Teilnahme an Wettbewerben:
    • Jugend gestaltet, jährliche Ausstellung im Kunsthaus Kloster Gravenhorst
    • Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“
  • Regelmäßige Ausstellungen:
    • Jahresausstellung in der Villa Hecking, Neuenkirchen
    • Emsgalerie Projekt, Rheine
    • Grundschulprojekt Kunst&Sprache
  • Exkursionen im Fach Kunst
    • Thematisch gebundene Museums- und Ausstellungsbesuche
    • Parisfahrt des Kunst-LKs

Einzelheiten sind hier nachzulesen:

Am AJG gibt es vielfältige Möglichkeiten, die individuellen sportlichen Fähigkeiten und Talente zu fördern:

  • Das AJG ist seit 2016 DFB-Stützpunktschule für Talentförderung. In Kooperation mit dem SuS Neuenkirchen wird eine Fußball-AG angeboten, in der die Jahrgänge 5 – 9 unter Anleitung ausgebildeter Fußballlizenztrainer ein gezieltes Technik- und Taktiktraining mit zahlreichen Spiel- und Übungsformen genießen. Neben der sportlichen Förderung stehen auch Themen wie Teamfähigkeit und Persönlichkeitsbildung im Mittelpunkt des MiNa Angebots. Die Schülerinnen und Schüler der AG bilden den Kern der Fußball-Wettkampfmannschaften des AJGs, die an Kreismeisterschaften sowie an DFB Sichtungsturnieren teilnehmen. Um eine nachhaltige und kompetente Talentförderung gewährleisten zu können, hat die Schule zwei Sportkollegen zu Fußballtrainern mit einer B-Lizenz qualifizieren lassen.
  • Wettkämpfe – Bundesjugendspiele – Schulmannschaften: Die Schülerinnen und Schüler des AJGs sollen die Gelegenheit bekommen, ihre Leistungsfreude und -bereitschaft in Wettkämpfen zu erproben und auszubilden. Deshalb nimmt das AJG jedes Jahr an dem Landessportfest der Schulen teil. Dabei konnten in den letzten Jahren Schulmannschaften in den Sportarten Fußball, Handball, Schwimmen und Leichtathletik Erfolge auf Kreis- und Regierungsbezirksebene sammeln.
  • Möglichkeit der Sporthelfer:innen-Ausbildung: Seit dem Schuljahr 2022/2023 werden Schüler:innen zu Sporthelfer:innen ausgebildet. Die Ausbildung orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben des Landessportbundes NRW und wurde an unsere schulischen Gegebenheiten angepasst.
  • Teilnahme an skipädagogischer Freizeit: Seit über dreißig Jahren führt das AJG eine skipädagogische Woche in Tschagguns im Montafon (Österreich) für die Jahrgangsstufen 9 – Q1 durch. Hier geht es – neben dem besonderen Gruppen-, Natur- und Bewegungserlebnis – zudem um das individuelle Erlernen bestimmter Techniken des Skisports, was für viele im Sport einen völlig neuen Erfahrungsraum darstellt.

Schule ist mehr…

Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch Lebensraum und Lebensschule: Kinder, Jugendliche und Erwachsene erfahren dort Glück und Trauer, Erfolg und Grenzen, sie stellen Fragen und suchen Antworten. Sie bringen nicht nur ihre Schultaschen mit, sondern haben auch ihren Alltag „im Gepäck“.
Und sie haben Fragen, religiöse und spirituelle. Wenn es im zeitlich verdichteten Schullalltag oft keine Gelegenheit für solche Fragen gibt, bedeutet das ja nicht, dass Gott nun abwesend ist.
Für mögliche Antworten braucht es deshalb Erfahrungsräume, (Aus-)Zeiten und Gelegenheit zum „Üben“: In allen Angeboten und Aktionen steht immer wieder die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten und das Finden einer gemeinsamen Sprache im Mittelpunkt.

Hilfreich ist…

  • Ein wertschätzender Umgang mit sich selbst: Dazu gehört, die eigenen Fragen nach Sinn, Glaube und Gott als grundsätzlich bedeutsam anzusehen.
  • Religiöses Selbstvertrauen entwickeln mit der Ermutigung, die eigenen Fragen zu äußern und auszudrücken: Ich sage euch, was mich beschäftigt.
  • Vorurteilsfrei zuhören können und von anderen lernen: Was beschäftigt dich? Wie gelingt es euch, Sinn und Zuversicht zu finden und vielleicht manchmal Gott im Alltag aufzustöbern?
  • Gemeinsame Fragen und Anliegen formulieren und darauf mögliche Antworten finden, z.B. in biblischen Geschichten und aktuellen Medien.

Orte, Gelegenheiten, Beispiele…

  • Morgendliches Schulgebet: Gemeinsam anfangen
  • TrO: Tage religiöser Orientierung auf der Jugendburg Gemen (EF)
  • Pilgern: Unterwegs auf dem Jakobsweg in Spanien (EF)
  • Kurze Auszeiten: Z.B. gemeinsames Singen mit allen Schüler*innen im Advent
  • Gottesdienste: Vorbereiten in den Klassen bzw. Kursen und feiern mit der gesamten JgSt.

Päd. Konzepte > individuelle Förderung

Ausbildung einer Medienkompetenz

NUTZUNG VON MEDIEN

Medienkompetent in die Zukunft

Die Medienkompetenz unserer Schüler ist uns wichtig. Dafür bieten wir eine sehr gute technische Ausstattung, moderne Software-Lösungen, ein kompetentes Kollegium und didaktische Konzepte, die auf die Zukunft und Anforderungen in Studium und Beruf gut vorbereiten.

Digital gut aufgestellt

Wir bieten:

  • eine moderne Ausstattung der Unterrichtsräume (Beamer, Dokumentenkamera, Apple-TV und Lautsprecherbox)
  • einen Breitbandanschluss und WLAN in allen Gebäudeteilen
  • einen flexiblen Einsatz digitaler Medien im Unterricht mithilfe mobiler Endgeräte (Ipads, Macbooks)
  • das OFFICE365-Paket als datenschutzkonforme Kommunikations-Infrastrutkur

Regeln zur freiwilligen Nutzung von digitalen Endgeräten

  1. Der Einstieg in die Nutzung von Tablets im Unterricht erfolgt im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 8.
  2. Zur verantwortungsvollen Nutzung wird das Bestehen eines Medienführerscheins vorausgesetzt.
  3. Die Lehrkraft hat das Entscheidungsrecht über die Nutzung im Unterricht, z.B. in einzelnen Unterrichtsphasen. Analoge Unterrichtsmaterialien müssen mitgebracht werden.
  4. Das digitale, geladene Endgerät darf flach oder aufgestellt mit obligatorischem Stift und fakultativer Tastatur genutzt werden.
  5. Die Entscheidungsfreiheit über das Betriebssystem (iOS, Android, Windows) obliegt den Schülerinnen und Schülern/deren Eltern.
  6. Ein Smartphone wird als (Heft-)Ersatz für ein digitales Endgerät nicht zugelassen.
  7. Die Auswahl der verwendeten Software obliegt den Schülerinnen und Schülern/ deren Eltern (u.a. Good Notes, Pages). Für den Austausch sind Office-365-Programme und das PDF-Format verbindlich.
  8. Wir nutzen die Geräte im schulischen Kontext entsprechend der DSGVO/KDG.
  9. Wir nutzen die Geräte in der Schule zu unterrichtlichen Zwecken.
  10. Regeln für die Nutzung von digitalen Endgeräten auf dem Schulgelände:

Klassenstufe 5-10:  

    • keine Nutzung auf dem gesamten Schulgelände, außer mit Erlaubnis der Lehrkraft

Oberstufe:

    • keine Nutzung auf dem gesamten Schulgelände, außer mit Erlaubnis der Lehrkraft
    • Nutzung während der Pausen im Oberstufenraum und in den Freistunden auch in der Pausenhalle

Unsere Handyregeln am AJG

  • Alle Handys/Smartphones sind während der Schulzeit ausgeschaltet und nicht sichtbar:
    • Dies gilt für alle Bereiche des Schulgeländes für die Erprobungs- und Mittelstufe, auch während der Mittagspause.
    • Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe dürfen ausschließlich im Oberstufenraum das Smartphone angeschaltet haben und auch nur dort nutzen.
    • Wird ein Handy genutzt oder sichtbar in der Hand gehalten, wird es eingesammelt und im Sekretariat abgegeben.
  • Bei Verstoß gegen die oben genannten Regeln gilt:
    • Beim ersten Mal darf der SuS es am Ende der Unterrichtszeit wieder abholen, die Eltern werden per Mail informiert.
    • Ab dem zweiten Mal müssen die Eltern das Smartphone bei der Schulleitung abholen.

Unsere Medienführerscheine für den Start zum kompetenten Umgang

Klasse 5: kleiner Medienführerschein

  • Datenschutz
  • Passwortsicherheit
  • Cybermobbing
  • sicheres Verhalten im Netz

Klasse 8: großer Medienführerschein

  • Vertiefung zum Datenschutz
  • strukturiertes und colaboratives Arbeiten (Office-Paket und Teams)
  • Funktionsweise und sinnvoller Einsatz von KI

Zur  iPad-Nutzung im Unterricht:

  • Klasse 5-7: 
    Im Bedarfsfall besteht die Möglichkeit einen Klassensatz von Pool-Geräten für das jeweilige Unterrichtsvorhaben auszuleihen.  Der Einsatz erfolgt unter Anleitung der jeweiligen Lehrkraft. Auf diesem Weg wird sukzessiv der Umgang mit dem Tablet und dem Office-Paket und Teams eingeübt.
  • Ab Klasse 8/2:
    Nach dem Medienführerschein in Klasse 8 ist der Besitz eines Tablets als Arbeitsmittel obligatorisch. Die Lehrkraft entscheidet – in Abstimmung mit der jeweiligen Fachschaft – über die Art des unterrichtlichen Einsatzes.

Herausforderung KI – der Umgang mit Künstlicher Intelligenz im schulischen Kontext

In Klasse 6 im Informatikunterricht:

  • Einführung in die grundlegende Funktionsweise von künstlicher Intelligenz

Im Rahmen des Medienführerscheins in Klasse 8: 

  • Vertiefung der Funktionsweise
  • Möglichkeiten und Grenzen/Gefahren von KI
  • Sinnvoller Einsatz künstlicher Intelligenz: KI als Lernpartner

In der Oberstufe:

  • Wissenschaftliches Arbeiten und KI: Möglichkeiten und Grenzen
  • Facharbeitstag: Wie kann und darf ich KI bei der Facharbeit einsetzen

AJG – EINE SCHULE FÜR ALLE

INKLUSION

Inklusion ist Menschenrecht

Mit den UN-Behindertenrechtskonvention ist es deutlich formuliert: Inklusion ist Menschenrecht! In einer inklusiven Gesellschaft darf jeder verschieden sein. Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam miteinander arbeiten, wohnen, leben, ist das gelungene Inklusion. Diese „Lebenseinstellung“ betrifft natürlich auch den Bereich Schule.

INKLUSION AM AJG

Das AJG nimmt sich im Sinne seines katholisch-christlichen Leitbildes gerne diesem Thema an. So werden Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten „Hören/ Kommunikation“, „Sehen“ und „körperlich und motorische Entwicklung“ zielgleich unterrichtet. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Therapieeinrichtung, Eltern und Kindern/Jugendlichen gewünscht und absolut unerlässlich für gelingende Inklusion.

JEDER DARF VERSCHIEDEN SEIN

Individuell werden ggf. Förderpläne erstellt, Lernhilfen organisiert etc., um alle Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf zu den jeweiligen Lernzielen zu führen. Generell ist solch eine Unterstützung nicht nur in der Unter- und Mittelstufe möglich, sondern kann sich auch bis zum Abitur fortsetzen. Allerdings wird in Absprache mit allen Beteiligten in gewissen Abständen überprüft, ob eine Unterstützung weiterhin sinnvoll und nötig ist.

ZUR ZIELSETZUNG

Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler, egal ob mit oder ohne Behinderung, fachkompetent auf ihren Schulabschluss vorbereitet und somit stark für ihr weiteres Leben gemacht werden.

Du möchtest mehr Informationen ? Hier findest du mehr zum Thema Inklusion

ANSPRECHPARTNERIN

Kirsten Bröcker-Kopp

Päd. Konzepte > Inklusion

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