Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür am Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) war im vergangenen Jahr nur digital möglich, doch am Samstag kamen interessierte Eltern mit ihren Kindern wieder in Präsenz zum AJG. Pandemiebedingt in zwei Gruppen und mit festem Programm. Der Tag der offenen Tür fand außerdem unter Anwendung der 3G-Regel statt. Den Auftakt der knapp dreistündigen Veranstaltung bildete eine musikalische Kostprobe des Juniororchesters unter der Leitung von Bettina Bartels, heißt es in einem Pressetext der Schule.

„Da habt ihr es besser!“

In Gruppen mit jeweils zehn Teilnehmern machten sich die Kinder auf den Weg, begleitet von älteren Schülerinnen und Schülern des AJG und gingen von Station zu Station. Währenddessen gab es Vorträge für ihre Eltern. „Das ist für euch Kinder eher langweilig, da habt ihr es besser,“ sagte Schulleiter Meinolf Dörhoff schmunzelnd zu Beginn der Veranstaltung. Unter anderem sprachen neben dem Schulleiter, auch Schulseelsorger Michael Diercks oder Kathrin Brinkschulte, die das Angebot des psychosozialen Beratungsteams vorstellte, zu den Eltern. Wegen der Corona-Pandemie begleitete jeweils nur ein Erziehungsberichtigter sein Kind.

„Chemie war spannend.“

Bei ihrem Rundgang erfuhren die Kinder, wie man einen Minicomputer programmieren kann, staunten über einen feuerspuckenden Lehrer oder seltsame Flüssigkeiten, die beim Schütteln ihre Farbe verändern. Im Kunstraum lernten sie Drucktechniken kennen, untersuchten in der Biologie mit einem Mikroskop Würmer und andere Krabbeltiere des Waldes, erfuhren von einem Geschichtslehrer etwas zur Steinzeit und Antike.

Alle Kinder knackten das Rätsel.

Aufregend wurde es auch, als die Kinder in einen Escaperaum eingeschlossen wurden. Nur mithilfe der Lösung eines Matherätsels waren die Türen wieder zu öffnen. Natürlich blieb kein Kind zurück und alle Kinder knackten das Rätsel!

Nach der Schulführung für die Eltern – dieses Mal mit verschiedenen Stationen und weiteren Informationen, kamen dann auch die Kinder zurück in die Aula. Gemeinsam mit der AJG-Bigband und einigen Kindern aus der Jahrgangsstufe 5 boten sie eine musikalische Darbietung des Liedes „Count on me“, das sie vorher in einem Musikworkshop mit Lehrerin Heike Weber einstudiert hatten.

„Ich fand Chemie richtig cool,“ schwärmte Julie Burnecke aus Wettringen anschließend. „Meine Tante war auch am AJG und am liebsten würde ich später mit meiner Gitarre in der Bigband spielen.“ Ihre neunjährige Freundin Yoko Nase, ebenfalls aus Wettringen, ergänzte: „Chemie war spannend. Wir haben Rotkohlsaft und Backpulver gemischt. Ich war noch nie hier, doch möchte ich im nächsten Schuljahr unbedingt hierher.“ Frieda Bamming fand hingegen „Geschichte ziemlich spannend. Der Lehrer war sehr nett, wir haben einiges gelernt.“ Mutter Martina Löbbering lobte die gute Organisation des Tages: „Als Eltern fühlen wir uns hier gut aufgehoben, es war sehr interessant. Ich bin zum ersten Mal hier und ganz angetan von den vielen Angeboten.“
Beim Wechsel vom ersten zum zweiten Durchlauf der Veranstaltung gerieten die zahlreichen Verkehrshelfer etwas ins Schwitzen. Da so viele Autos auf einmal das Gelände verlassen und gleichzeitig auf das Gelände fahren wollten, kam es zu zähflüssigem Verkehr. Doch das war schnell gelöst.

Schulleiter Meinolf Dörhoff dankte allen beteiligten Eltern, Schülerinnen und Schüler und dem Lehrerkollegium für den Einsatz an diesem Samstag, zum ersten Mal mit zwei Durchläufen. Insbesondere galt der Dank auch seiner Stellvertreterin Ruth Janning für die Organisation.

Münsterländische Volkszeitung

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2021-11-14T10:01:06+01:00
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