Schöne Erinnerungen aus Rom – Das AJG ist wieder zurück aus Italien
Es war eine Jahrhunderreise des Arnold-Janssen-Gymnasiums, die so schnell nicht noch einmal passieren wird. Von der Champagnerdusche bis zum Treffen mit dem Weihbischof – hier berichten AJG-Schülerinnen und -Schüler aus Neuenkirchen von Erlebnissen aus der „ewigen Stadt“.
Es war eine Jahrhundertreise, die so schnell vermutlich nicht noch einmal passieren wird. Die gesamte Schulgemeinde des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) war im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums in Rom. Über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte, Eltern und ein Ärzte-Team waren in der italienischen Hauptstadt. Am Montag kamen sie wieder zurück nach St. Arnold und haben viele Eindrücke und Erlebnisse sammeln können, wie einige Schülerinnen und Schüler berichten. Und auch das Gemeinschaftsgefühl unter ihnen wurde in dieser Zeit gestärkt.
15 Schülerinnen und Schüler haben sich die Zeit genommen, von der Romreise zu erzählen. „Zauberhaft, überragend, unvergesslich und spannend“ lauten die ersten Worte, mit denen sie das Erlebte beschreiben. Eine Achterbahn an Gefühlen sei es gewesen, nach monatelanger Planung endlich am Ziel angekommen zu sein. „Wir waren im letzten Jahr schon einmal im September in Rom, um die Fahrt planen zu können“, erzählt Maria Doumat aus der Jahrgangsstufe 10. Sie gehörte zum Organisations-Team, das die Romfahrt möglich gemacht hatte. „Auf jeden Fall war es jetzt nochmal um einiges witziger und hat viel mehr Spaß gemacht.“ Die gleiche Meinung herrscht auch im Kollegium. Schulleiter Meinolf Dörhoff und Stellvertreterin Ruth Janning blicken mit viel Freude auf die Woche zurück.
Bereits die Ankunft auf dem Campingplatz zwischen Rom und Ostia machte die Reisenden neugierig. Für die Gruppe von über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen Bungalows zur Verfügung, die alles Nötige boten. „Fünf bis sechs Leute hatten Platz in den Bungalows“, erzählen die Schülerinnen und Schüler. Allein der Campingplatz war groß genug, um die Zeit dort gut zu verbringen. Ein Pool, Fußballfelder und mehr sorgte dafür, dass es auch dort nicht langweilig wurde.
Die Woche über war gefüllt mit einem dichten Programm an Stadtrundgängen, Ausflügen und Besuchen. Und auch abseits gab es viel zu erleben. „Wir waren an einem Tag in Trastevere unterwegs und haben dort eine Geburtstagsfeier mitbekommen“, erzählt Kilian Geis aus der EF. „Ein Mann, der dort in der Umgebung sehr bekannt ist, ist 90 geworden und es wurde auch uns etwas Essen gereicht.“ Das Highlight folgte kurz darauf: „Am Ende haben sie uns eine Champagnerdusche gegeben.“ Wenn man schon nicht alt genug zum Champagnertrinken ist, kann man halt zumindest darin duschen.
Für eine Besichtigung von Roms Sehenswürdigkeiten musste ebenfalls einige Zeit aufgebracht werden. Aber auch das hat sich gelohnt, wie die Schülerinnen und Schüler berichten. „Mein Highlight war das Kolosseum“, erzählt Phil Tappe aus dem Jahrgang 7. „Unsere Lehrerin Frau Lange hat uns viel darüber erzählen können. Das war echt erstaunlich, wie schlau die Römer früher waren und das erbaut haben. Die waren richtige Genies.“
Gottesdienst mit Christoph Hegge
Neben dem Kolosseum stand auch der Besuch des Peterplatzes und der Kirche San Giovanni in Laterano auf dem Plan. In dieser erlebte die Schulgemeinde einen Gottesdienst gemeinsam mit Weihbischoff Christoph Hegge.
Die durchweg gute Stimmung ließ sich auch nicht durch das Wetter verderben. Meistens herrschte den ganzen Tag Sonnenschein, mit Ausnahme des Dienstags, wie die Schülerschaft berichtet. „Dann gab es einen starken Regenschauer, durch den wir alle zu Fuß durch mussten. Schlimm war das aber nicht, wir haben alle währenddessen und danach gelacht.“
Neue Freundschaften entstanden
Für Kilian und seine Mitschüler ist besonders das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülerinnen und Schülern im Gedächtnis geblieben. „Normalerweise sind die Stufen an der Schule alle eher unter sich“, erzählt er. „In Rom war das aber nicht so. Dort haben wir uns oft auch untereinander vermischt und die Oberstufen waren auch öfter mal mit den Stufen 5 und 6 zusammen.“ Das Schöne daran: Die Freundschaften, die daraus entstanden sind, haben ihren Weg bis nach Haus zum AJG gefunden. „Jetzt kommt es auch mal vor, dass wir uns auf dem Flur sehen und einen Handschlag geben“, sagt Kilian.
in der MV/EV Autor: Jan Weffers
erschienen am 23.04.2026





