Roboter-Olympiade: Spitzenleistungen der AJG-Teams
Den vergangenen Samstag werden die Robotik-Enthusiasten des Arnold-Janssen-Gymnasiums Neuenkirchen so schnell nicht vergessen: Gleich vier Teams stellten bei der Welt-Roboter-Olympiade (WRO) ihr Können und Wissen beim Planen, Bauen und Programmieren der kleinen Maschinen unter Beweis. Monatelang hatten sie sich im Rahmen der Robotik-AG am AJG darauf vorbereitet, getüftelt, gebastelt, getestet und programmiert.
Die WRO ist einer der weltweit größten Wettbewerbe für junge Roboter-Talente zwischen 8 und 22 Jahren. In eigenständig arbeitenden Gruppen entwickeln die Teilnehmenden kreative Roboterlösungen und sammeln wertvolle Praxiserfahrung in den Bereichen Robotik und Programmierung. Dahinter steht ein breites Netzwerk aus Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Stiftungen, deren Ziel es ist, jungen Menschen attraktive Perspektiven im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu eröffnen.
Die WRO bietet vier Wettbewerbskategorien an, die auf unterschiedliche Altersgruppen und Interessen zugeschnitten sind – von anspruchsvollen Parcours-Aufgaben bis hin zur offenen Präsentation eigener Roboterprojekte. Der Wettbewerb ermöglicht so allen technikinteressierten jungen Menschen einen motivierenden Einstieg, unabhängig von ihren Vorerfahrungen.
Drei der Teams des AJG traten in der Kategorie „RoboMission“ an. Schwerpunkt dabei sind Bau und Programmierung eines Roboters, der auf einem Parcours verschiedene Aufgaben löst, z. B. Objekte transportieren oder nach Farbe sortieren. Beim Regionalwettbewerb in Lingen am vergangenen Wochenende gelang es allen drei Teams des AJG sich unter den zehn besten Mannschaften der Junior-Klasse zu platzieren. Als „Das Trümmerduo“ errangen Lucianus Limberg und Moritz Huhl (Kl. 9b) einen starken 3. Platz und landeten auf dem Siegertreppchen; dicht gefolgt von Mila Ewering (Kl. 8a) und Hannah Carstensen (Kl. 9b) sowie Jonas Neugebauer, Jesse Fischer und Jannis Witthake (Kl. 7).
In diesem Jahr nahm erstmals auch ein Team des AJG in der Kategorie „Future Engineers“ teil. Dabei liegt der Fokus auf der Entwicklung eines selbstfahrenden Fahrzeugs, das möglichst schnell einen zufälligen Parcours absolvieren muss; dazu gehört auch die Dokumentation des Entwicklungsprozesses. In Nordhorn lieferten sich Alina Wiesing, Johanna Göcking und Niklas Bannierink (Jahrgangsstufe EF) ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Weltfinalisten der vergangenen Saison. Bis zum letzten Wertungslauf blieben die Arnoldianer punktgleich und waren so am Ende nicht weniger stolz auf eine wohlverdiente Silbermedaille.
















