Über 1000 Teilnehmer in 20 Bussen gestartet – Das AJG ist auf dem Weg nach Rom
Früchte der langen Planung
Zwei Jahre haben die Vorbereitungen zur Romfahrt gedauert, jetzt können endlich die Früchte der langen Planung genossen werden. Als Anlass für die Reise wird das große Jubiläum der Schule genommen: Vor 100 Jahren, 1926, ließen sich die Steyler Missionare in St. Arnold nieder. „Unser richtiges 100-jähriges Jubiläum ist zwar erst in drei Jahren“, erläuterte Schulleiter Meinolf Dörhoff, „weil der Unterricht im Jahr 1929 startete.“ Die Niederlassung wir aber ebenso gerne zum Anlass genommen. Denn: „Es war in diesem Sinne von Vorteil, dass wir dieses Jahr keinen Abiturjahrgang haben“, sagte Dörhoff. „Sonst wäre es sehr kompliziert gewesen, alles zusammen vorzubereiten.“ Wegen der Umstellung von G8 zurück auf G9 fällt quasi ein Abschlussjahrgang weg. Kapazitäten zur Reise waren also genügend da.
Und bei einem solchen Ereignis waren die Planungskapazitäten auch nötig. Insgesamt 1.078 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören der Schulfahrt an, darunter nicht nur Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, sondern auch ein Ärzte-Team und 70 Eltern als Begleitung. Was Dörhoff ebenfalls freut: „Es nehmen sogar Ehemalige Schülerinnen und Schüler vom AJG teil und unterstützen uns als Begleitung.“
Nahezu reibungsloser Ablauf
Dörhoff und Stellvertreterin Ruth Janning freuen sich sehr über den nahezu reibungslosen Ablauf. Alles verlief nach Plan, um 14.30 Uhr trafen die ersten Auto mit Eltern ein, die ihre Kinder zur Abfahrt brachten. Da wurde es schon ein wenig voll an der Emsdettener Straße. Genügend Platz zum Parken war trotzdem da. Um 15 Uhr machten sich dann alle zur Abfahrt bereit. 23 Reisebusse standen in einer Schlange auf der Ackergelände neben der Firma Sun Garden. Auf einer Strecke von rund 400 Metern reihten sich die Fahrzeuge auf, mit denen es ab nach Rom ging.Bevor die Reisebusse sich aber in Bewegung setzten, nahm sich Pfarrer Markus Thoms die Zeit, für alle Busse einen Reisesegen auszusprechen. Dörhoff sprach bei der Gelegenheit noch einmal einen großen Dank an alle beteiligten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern aus. Dann ging es endlich los, alle stiegen ein und die Busse setzten sich nach und nach in Bewegung. Eine letzte Gelegenheit bot sich für die Eltern, ihren Kindern zu winken, dann waren sie auch schon auf der Straße. Jetzt heißt es erst einmal „Gute Fahrt“. Knapp 24 Stunden dauert die Fahrt zum Campingplatz bei Rom, wo die Schulgemeinschaft bis zum kommenden Montag unterkommen wird.
MV, 13.03.2026
Autor: Jan Weffers, Fotos: Sven Rapreger




















