Fünf Lehrer verlassen das bischöfliche Gymnasium in St. Arnold

„Danke“ zu sagen stand während der Ansprache der Schulleitung des Arnold-Janssen-Gymnasiums zum Schuljahresende und Ferienbeginn im Fokus. „Das Kollegium stand in diesem Schuljahr unter einer außergewöhnlichen Belastung, was besonders unter den Rahmenbedingungen des Wechelunterrichts, der Quarantäne des gesamten Kollegiums, neuen Stundenplänen etc. spürbar war“, bedankte sich Schulleiter Meinolf Dörhoff, „Vielen Dank für ihr Engagement in diesem besonderen Schuljahr unter diesen besonderen Bedingungen.“

„Flexibilität und Belastbarkeit“

Auch die stellvertretende Schulleiterin Ruth Janning sprach ihre Anerkennung aus für die „Flexibilität und Belastbarkeit der Lehrerinnen und Lehrer“, heißt es in einer Pressemitteilung des AJG. Dank galt auch der Organisationsleitung, Marion Reckenfelderbäumer und Achim Weiler, die immer wieder neue Stundenpläne und Raumpläne erstellen mussten, was besonders im Wechselunterricht und der Schaffung von Desinfektionszeiträumen „eine große Herausforderung war“.

Dank galt auch den fünf Kolleginnen und Kollegen, die das AJG verlassen und ihren beruflichen Werdegang an anderer Stelle fortsetzen. Dennis Benthin, Fachlehrer für Latein und Geschichte, wechselt zum Missionsgymnasium St. Antonius in Bentheim. „Wir verlieren einen geschätzten Kollegen und sehr engagierten Kollegen, der sich an vielen Stellen sehr erfolgreich eingesetzt hat,“ so Schulleiter Dörhoff in seiner Dankesrede. „Zuletzt in seinem Projektkurs zur Geschichte des Hauses. „Die neue Schule wird sofort merken, was sie an dir hat,“ war sich Kirsten Kröning-Reike sicher, die für die Fachschaft Latein sprach.

Zur gleichen Schule wechselt auch Isabell Backsmann, Lehrerin für Sport und Englisch. „Sie legten besonderen Wert auf passende Methoden, sind sehr medienaffin und ihr Ehrenamt in der Kinderonkologie in Münster zeigt auch, wie sie sich außerhalb von Schule engagieren“, sagte Ruth Janning. „Ich hätte gerne aus dieser Vertretungsstelle eine Für-immer-Stelle gemacht, wäre sehr gerne geblieben,“ sagte Isabell Backsmann, „Und wenn ihr noch einen Platz beim Staffellauf in Münster braucht, ich bin dabei.“

Ihr Referendariat und das darauffolgende Schuljahr hat Alexandra Roters am AJG verbracht. „Schülerabordnungen waren bei mir, um für Sie zu kämpfen,“ so Schulleiter Dörhoff. „Sie haben Ihre Schülerinnen und Schüler immer hoch motiviert und mit viel Wissen begleitet, und auch als Kollegin waren Sie sehr geschätzt. Wir lassen Sie nur sehr ungern gehen.“ Man konnte es ihr anmerken, wie schwer ihr der Abschied fiel. „Ich war sofort drin im Team, habe tolle Leute kennengelernt und wäre sehr gerne geblieben“, so Alexandra Roters. „Doch ich freue mich auch auf meine neue Schule in Bocholt. Der erste Einstieg dort war schon ganz cool.“

Sophia Altenbockum, Fachlehrerin für Englisch und Katholische Religionslehre, war seit November am AJG. „Sie haben Ihre Sache hier gut gemacht, sind gut angekommen und wir wünschen Ihnen einen guten Start an Ihrer neuen Schule in Münster“, sagte Schulleiter Meinolf Dörhoff und ergänzte schmunzelnd: „Und dass Ihre Bänder halten“ – eine Anspielung auf einen doppelten Kreuzbandriss, den sich Altenbockum im Frühjahr zugezogen hatte.

Die längste Zeit am AJG verbrachte sicherlich Linda Varelmann, die 2013 ihr Abitur am AJG abgelegt hatte, danach als Aushilfskraft tätig war, ihr Referendariat absolvierte und erneut eine Vertretungsstelle annahm. „Mit viel Akribie und Detailverliebtheit waren Sie im Einsatz,“ so die stellvertretende Schulleiterin Ruth Janning, „das findet man selten. Gerade erst waren Sie an einem Modellwettbewerb erfolgreich und Sie haben ein gutes Händchen für Schülerinnen und Schüler. Ihre neue Schule in Mettingen wird das zu schätzen wissen.“ Linda Varelmann freut sich auf ihre neue Schule. „Direkt als Klassenlehrerin anzufangen, weckt Vorfreude auf diese neue Herausforderung. Ich werde aber diesen Geist des AJGs sehr vermissen.“

Münsterländische Volkszeitung

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2022-01-03T15:25:45+01:00
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