AJG-Schulgemeinde in Italien angekommen – Auf eine fantastische Woche in Rom

Die lang ersehnte Woche, wie sie es in der Geschichte des Arnold-Janssen-Gymnasiums noch nie gab, ist endlich gestartet. Nach fast 24 Stunden Busfahrt hat die Schulgemeinde mit fast hundert Begleitenden den Campingplatz bei Rom erreicht. Die Freude ist groß.
Über 1.000 Menschen, die gemeinsam eine Reise nach Rom antreten – das ist eine enorme Leistung. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG), rund 70 begleitende Eltern und das Ärzteteam sind am Dienstag wohlbehalten auf dem Campingplatz vor Rom angekommen. Sehr zur Freude von Schulleiter Meinolf Dörhoff und Stellvertreterin Ruth Janning.

„Alles hat sehr gut geklappt“, freuen sich Dörhoff und Janning, die sich für ein Telefonat am Mittwoch eine freie Minute während der Kaffeepause nehmen, und erzählen von den ersten Tagen. Die Befürchtungen, dass bei über 20 Reisebussen wahrscheinlich etwas während der Fahrt passieren kann, hatte sich erfreulicherweise nicht bewahrheitet, wie die Schulleitung berichtet. „Wir sind gut durchgekommen und hatten während der Reise keine Probleme.“

Feierlaune bis in den frühen Morgen

Wie geplant dauerte es etwa 22 Stunden, bis die ersten Reisebusse ihr Ziel erreichten. „Die letzten Busse kamen rund eineinhalb Stunden später an“, sagt Janning. Fast einen ganzen Tag lang in einem engen Bus zu verbringen, kann für manche wahrscheinlich etwas an den Nerven zehren. Die Vorfreude auf Rom habe dies aber schnell wieder wettgemacht. „Das haben wir bei allen Schülerinnen und Schülern gesehen“, erzählt Dörhoff. „Jede Klasse war während der Fahrt unterschiedlich gut drauf. Aber sowohl die Schüler als auch die Eltern, die als Begleitung dabei sind, waren sehr gut gelaunt. Ein paar Klassen waren sogar bis 4 Uhr morgens am Dienstag wach“, fügt er hinzu. Den Schlaf konnten sie aber noch gut nachholen, bis die Busse am Campingplatz eintrafen.

Dort angekommen ließen die Schülerinnen und Schüler keine Zeit verstreichen und erkundeten die Unterkunft. „Wir verbringen die Woche in mehreren Bungalows, die sich manche Schüler sofort angesehen haben“, erzählt Janning. Andere verbrachten die ersten Stunden lieber am Pool und kühlten sich ab oder spielten auf einer Fußballfläche.

Eine große Freude für die Schulgemeinde war außerdem die Anwesenheit von drei ukrainischen Kindern, die vor einigen Jahren am AJG zur Schule gingen. Die Kinder sind inzwischen wieder zurück in die Ukraine gegangen, haben jedoch die Zeit gefunden, ebenfalls die Woche in Rom zu verbringen. „Das hat uns wirklich gefreut, dass das möglich war“, sagt Dörhoff.

Ein Flashmob zur Einstimmung

Bereits der erste Abend in Italien ging in die Vollen, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es wurde voll im großen Zelt, das dem AJG zur Verfügung stand. Wie bereits angekündigt hatten einige Schülerinnen und Schüler einen Flashmob vorbereitet, der am Dienstagabend stattfand. Es herrschte Partylaune bei allen Anwesenden. „Außerdem haben wir uns schon für den Gottesdienst am Freitag vorbereitet“, berichtet Janning. Dann wird die Schulgemeinschaft zusammen mit Weihbischof Christoph Hegge in der Kirche San Giovanni in Laterano einen gemeinsamen Gottesdienst abhalten.

Der Mittwoch wiederum verschrieb sich der Neugierde und Erkundungsfreude. Es stand ein Stadtrundgang auf dem Tagesplan, der die Schülerinnen und Schüler in mehreren Gruppen durch Rom führte. Auch dies wurde sorgsam vorbereitet, wie Dörhoff erzählt. „Die Orga-Teams haben mithilfe einer App den Rundgang erstellt und die Gruppen an verschiedenen Stationen in Rom erwartet, um etwas über die Sehenswürdigkeiten und Gebäude zu erzählen. Aufmerksamkeit war gefragt, denn es warteten an den Stationen auch Rätsel auf die Gruppen, die es zu lösen galt.

Ein Impuls für jeden Tag

Übrigens: Jeder Tag während der Romfahrt ist einem bestimmten Impuls gewidmet, wie Dörhoff und Janning verraten. „Diese Impulse wollen wir jeden Morgen mit einer jeweiligen gefärbten Perle näher betrachten, an einem Armband sammeln und mit in den Tag nehmen.“ Für den Tag wird den Schülerinnen und Schülern anschließend eine „Challenge“ (Herausforderung) gestellt. Die Farbe am Dienstag war beispielsweise Grün und steht für die Gemeinschaft und das Offensein für alle. Die Challenge: Jemandem ein Lächeln schenken und einen Schokoriegel teilen. Der Mittwoch trug die Farbe Orange: sich auf den Weg machen und auf eine Reise begeben.

Der Donnerstag wird verschiedene Programmpunkte für die jeweiligen Jahrgänge bereithalten, verraten Dörhoff und Janning. „Davor geht es aber erst zum Petersplatz, wo wir den Dom besichtigen werden“, sagt Janning. Dem AJG bleiben noch ein paar Tage, bevor wieder zurück nach Hause geht. Das wird am Sonntag, 19. April, sein. Wenn die Fahrt genauso gut wie die Anreise verlaufen wird, werden die 23 Reisebusse am Montag der kommenden Woche wieder in St. Arnold ankommen.

aus: MV vom 16.04.2026
Autor: Jan Weffers

ÄHNLICHE BEITRÄGE

2026-04-23T13:41:44+02:00
Nach oben