Genetische Forschungen an der Uni Münster

Biologie-LK des Arnold-Janssen-Gymnasiums

Spätestens seit Corona ist der Begriff PCR weitläufig bekannt: „polymerase chain reaction“, Polymerase Kettenreaktion zur Abklärung von Erbkrankheiten und genetischen Fragestellungen. Was sich genau dahinter verbirgt, sahen und erprobten die Biologie Leistungskursschülerinnen und -schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums am Mittwoch in einem Genetik-Praktikum an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster. Sie isolierten die DNA aus der Fruchtfliege und testeten gentechnische Methoden wie eben PCR oder die Gelelektrophorese.

Biolehrer Andreas Strotbaum zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten und der Präsentation. „Das Genetik Praktikum war gut organisiert und strukturiert, sodass die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht in der Praxis umgesetzt werden konnten, ohne dass die Schüler viele Leerlauf Zeiten hatten,“ schilderte Strotbaum . „Die Betreuer ermöglichten zudem Einblicke in die Forschungsarbeit am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie, indem Sie den Schülern die Möglichkeit gaben, das zentrale Untersuchungsobjekt des Instituts, die Fruchtfliege Drosophila und einige Mutanten, unter dem Binokular betrachten zu können.“

In der Humanmedizin wird die PCR zur Abklärung von Erbkrankheiten und genetischen Fragestellungen (Erkrankungsrisiko, Vaterschaftstest), aber auch in der Diagnostik von zahlreichen Infektionskrankheiten eingesetzt.

Münsterländische Volkszeitung

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2022-01-03T15:15:17+01:00
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