Monika Hövels – Weitaus mehr als eine Sekretärin

Monika Hövels, Sekretärin am AJG seit 2004, wurde am Mittwoch in der Aula der Schule vom Kollegium und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen verabschiedet. Im Namen der gesamten Schülerschaft bedankte sich zu Beginn die SV-Schülerin Clara Quibeldey für die geleistete Arbeit: „Wenn wir krank wurden, während des Unterrichts, haben Sie sich gekümmert, unsere Eltern angerufen. Sie waren einfach da für uns. Vielen, vielen Dank!“ Die langjährige Sekretärin beendete ihre Tätigkeit auf eigenen Wunsch und war sichtlich gerührt über die zahlreichen Wortbeiträge und Würdigungen.

Dank für Ordnungsliebe und Ehrgeiz

„Sie waren stets freundlich, ausgesprochen genau und Ihr Ablagesystem und Ihre Ordnungsliebe waren einzigartig.“ Schulleiter Meinolf Dörhoff bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und ihren Ehrgeiz, etwa zu Beginn bei der Einrichtung eines digitalen Kalenders, ihr herausragendes Textverständnis, das sehr hilfreich war bei jedweder Korrespondenz.

„Nicht nur, dass du uns an vielen Stellen unterstützt hast, du warst auch immer persönlich für uns da.“ Thomas Uphoff griff ihre Vorliebe zu Leuchttürmen auf. „Du warst auch in heftigen Unwettern und hoher Brandung eine wichtige Stütze. Du hast immer auch geleuchtet. Vielen Dank, Monika, und alles Gute für die Zukunft.“ Uphoff überreichte im Namen von sechs älteren Kollegen den Nachbau eines Leuchtturms, Deutschlands südlichster Leuchtturm und der einzige in Bayern. „Dieser Leuchtturm wird in deinem Garten stehen und dir hoffentlich viel Freude bereiten.“

„Wir sind traurig, dass du gehst“

Hildegard Clancett bedankte sich im Namen des Lehrerrats. „Als ich hier zum AJG kam, war mein erster Eindruck: Das läuft hier. Du warst nicht nur eine Sekretärin, du warst weitaus mehr für uns. Wir sind traurig, dass du gehst und wir werden dich vermissen.“

Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung bildeten sich lange Schlangen, um sich bei der Schulsekretärin noch persönlich zu verabschieden. Die hatte sich zuvor mit persönlichen Worten an die teils langjährigen Kollegen gewandt. „Die Zeit mit euch war immer getragen von Respekt und Anerkennung“, sagte sie. „Ich wünsche euch, dass ihr eure Berufung mit Freude und Zuversicht ausleben dürft. Vielen lieben Dank für diese gemeinsame Zeit mit euch.“

Münsterländische Volkszeitung

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2022-01-03T16:33:00+01:00
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